"Worber man nicht reden kann, davon kann die Kunst ein Lied singen: Zu einem Satz von Anna Seghers." (In ™ffentlich  arbeiten, pp. 43-56; notes keyed to Schl”tel book, 7-19.) 8. ". . .Literatur ist wohl ein Reagieren auf Geschichte, aber kein Urheber derselben." 11. "Sie ist nicht m„chtig, die Literatur, sagte ich, sie ist machtlos. Ich vermied zu sagen, sie sei ohnm„chtig. Denn wenn ich auch nicht die Euphorie vergangener Jahrhunderte bezglich ihrer Wirkungen zu teilen vermag, zu behaupten, sie sei ohnm„chtig, widerspricht meinen Erfahrungen, den geschihtlichen und pers”nlichen wie den privaten." 19. "Heute, da die Wissenschaften allgegenw„rtig sind, verbleiben uns nur noch sehr weinige ungel”ste R„tsel als Objekt unf Feld der Kunst. Die einzigen Bereiche, in denen nach meiner Ansicht die Wissenschaften nicht oder nur zu h”chst unvollkommen Erkenntnissen kamen und die somit als terra incognita, als unbekanntes, mythisches, widersprchliches Land der Kunst verblieben, sind der Mensch und die menschliche Gemeinschaft. Hier kann die Literatur mit den merkwrdigen Sonden der Fantasie und den Seismografen der Sprache forschen, erkunden, entdecken. Denn stets handelt es sich in der Literatur um Entdeckungen, um das Sehen von bisher Ungesehenem, um das Beschreibung des Ungenannten. Alles andere ist Makulatur."